Michaeli-Fest! 26. September und Steiner-Institut und Holiversität

Wann:
26. September 2019 um 19:00 – 21:30
2019-09-26T19:00:00+02:00
2019-09-26T21:30:00+02:00
Wo:
Hotel Axelmannstein
Salzburgerstraße 2
Bad Reichenhall
Preis:
15
Kontakt:
Brigitte Janoschka
+49 (0)157 - 895 15 273

Michaeli-Feier und Steiner-Institut

Wir feiern auch dieses Jahr wieder mutig und freudig nach dem schönen Erfolg im letzten Jahr das Michaeli-Fest. Bitte rechtzeitig verbindlich anmelden!

Es ist dies nach Rudolf Steiner ein extrem wichtiges Fest und wir bemühen uns wieder, so gut es uns möglich ist, dieses Fest zu begehen. Es findet dieses Mal im Hotel Axelmannstein statt um 19 Uhr. Eintritt ist 15 €. Bitte überweisen auf das Konto:

Unsere Kontoverbindung:
Rudolf Steiner Gesellschaft e. V.
Raiffeisenbank Anger, DE48710628020000127620, GENODEF1AGE

Dann ist die Reservierung gesichert. Oder buchen über den Online-Shop.

Der Grund für den das große Fest ist zum ersten, dass wir eine wunderbare Sopranistin aus Salzburg gewinnen konnten, für uns zu singen: Julia Arsentjeva mit Begleitung am Klavier.
Zum zweiten feiern wir die Gründung des ersten „Steiner-Instituts“! Unser „Treffpunkt Mensch“ wird umbenannt. Unser Ziel ist auch, dass weltweit in den nächsten Jahren solche Lehrinstitute für Geisteswissenschaft gegründet werden.
Weiterhin werden wir die Gründung der „Holiversität2 feiern, der neuen Universität der Akademie.

Hier ist ein Text von Rudolf Steiner zur Inspiration und zur Information über die Bedeutung.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und Neu-Kennenlernen!

„Ja, in den Kalendern steht an diesem Tag (Michael), und als ein Bauernfeiertag gilt Michaeli. Aber die Gegenwart geistig so empfinden, dass sich uns die Erden-Menschenereignisse zusammenschließen mit den Naturereignissen, das werden wir erst, wenn wir wieder fähig werden, den Jahreslauf so weit zu verstehen, dass wir bilden können
im Jahreslaufe – wie die alten Menschen aus ihrem alten traumhaften Hellsehen heraus sie gebildet haben – Jahresfeste.

Man beschenkt sich zu Weihnachten, man tut auch einiges andere, aber ich habe es ja öfter, wenn ich hier Weihnachts- oder
Ostervorträge gehalten habe, auseinandergesetzt, wie wenig die Menschen heute noch von diesen alten Festes-Setzungen haben, wie alles traditionell und äußerlich geworden ist.

Aber wird man wieder die Feste verstehen, die man heute nur feiert, jedoch nicht versteht, so wird man auch die Kraft haben, aus der geistigen Erkenntnis des Jahreslaufes ein Fest festzusetzen, das erst für die gegenwärtige
Menschheit die rechte Bedeutung hat.

Das wird das Michaelfest sein in den Ende-September-Tagen, wenn der Herbst naht, die Blätter welk werden, die Bäume kahl werden, die Natur dem Absterben entgegengeht – wie sie im Osterfeste dem Aufsprießen entgegengeht -, wenn wir in der absprossenden Natur gerade gewahr werden, wie da die
Erdenseele sich mit der Erde vereinigt, wie sie Michael aus den Wolken mitbringt.

Wenn wir die Kraft haben, aus dem Geiste heraus solch ein Fest zu
schaffen, das in unser soziales Leben wiederum Gemeinsamkeit hereinbringt, dann werden wir das aus dem Geiste heraus getan haben.
Denn dann werden wir unter uns etwas gestiftet haben, wozu der Geist den Ursprung bildet. Wichtiger als alles übrige soziale Nachdenken und dergleichen, das In den jetzigen verworrenen Verhältnissen doch nur dann zu etwas führen kann, wenn der Geist darinnen ist, wäre es zunächst, dass eine Anzahl verständnisvoller Menschen
sich zusammenfände um wiederum aus dem Kosmos heraus auf Erden etwas zu stiften wie ein Michaelifest, das würdig des Osterfestes, aber als Herbstfest das Gegenstück zum Osterfest wäre.

Könnte man sich entschließen, etwas, wozu es Motive nur in der geistigen Welt gibt, was aber dann unter die Menschen wiederum gemeinsames Fühlen brächte bei einem solchen Fest, das aus der vollen, frischen Menschenbrust noch in unmittelbarer Gegenwart geschaffen wäre, so würde es etwas geben, was die Menschen sozial wieder bindet.

Denn die Feste haben die Menschen in alten Zeiten sozial fest gebunden. Denken Sie nur, was für die Feste und zu den Festen für die ganze Kultur getan, gesprochen und gedacht worden ist! Das ist dasjenige, was durch die Fixierung der Feste aus dem unmittelbaren Geiste heraus sich in das Physische hineingelebt hat.

Könnten sich die Menschen heute in würdiger Weise dazu entschließen, ein Michaelifest in den Ende-September-Tagen einzusetzen, so wäre das eine Tat von größter Bedeutung.

Dazu müsste der Mut sich finden in den Menschen: nicht nur zu diskutieren über äußere soziale Organisationen und dergleichen, sondern etwas zu tun, was die Erde an den Himmel bindet, was die physischen Verhältnisse wieder an die geistigen Verhältnisse bindet. Dann würde, weil dadurch der Geist wiederum in die irdischen Verhältnisse eingeführt würde, unter den Menschen wirklich etwas geschehen, was ein mächtiger Impuls wäre zur Weiterführung unserer Zivilisation und unseres ganzen Lebens.

Es ist natürlich keine Zeit, um Ihnen auszumalen, was das alles für wissenschaftliches, religiöses und künstlerisches Erleben wäre, geradeso wie durch die alten Feste, so durch ein solches in großem Stil aus dem Geiste heraus geschaffenes neues Fest, und wie viel wichtiger als  alles das, was man heute an sozialen Tiraden entwickelt, ein solches Schaffen aus der geistigen Welt heraus wäre.

Denn was würde das bedeuten?

Ach, es bedeutet viel für das Hineinschauen in das menschliche Innere, wenn ich einem Menschen absehen kann, was er meint, oder wenn ich seine Worte richtig verstehe. Kann man heute absehen, wie der ganze Weltenlauf wirkt, wenn es gegen den Herbst zu geht, kann man enträtseln, entziffern diese ganze Physiognomie des Weltenalls und kann man schöpferisch daraus wirken, dann enthüllt man nicht nur Menschenwillen an einem solchen Festeschaffen, dann enthüllte man Götter- und Geisterwillen. Dann ist wieder Geist unter den Menschen!

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